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Winterdepression – Fünf Wundermittel und was es mit Vitamin D auf sich hat

Der Winter ist da und beschert uns eine wunderbare Winterdepression. Herrlich, eine neue Herausforderung 🙂

Die Tage sind kurz geworden, die Hosen lang. Warm eingemummelt, mit Mütze, Handschuh und Schal begeben wir uns kurz raus, um schnell wieder rein ins warme zu gehen. Freizeitaktivitäten sind eingeschränkt, die Couch und das Bett sind aktuell unsere besten Freunde. Süßigkeiten schmecken grade viel besser als sonst, was häufig zu Frustration und… noch mehr Süßigkeiten führt. Darüber hinaus ist in vielen Berufen die aktuelle Zeit die arbeitsintensivste des Jahres! Und: Weihnachten naht und versetzt, wenn alles andere nicht schon ausreicht, uns unter Stress und ein daraus resultierende, stark erhöhtes Ausruh- und Couching-Bedürfnis.

Winterdepression

Die Winterdepression, auch saisonal-abhängige affektive Störung genannt, hat uns fest im Griff und gestaltet unseren Tagesablauf. Das muss jedoch nicht so sein!

Was also tun?

Wunderwaffe Vitamin D

Vitamin D wird auch das Sonnenvitamin genannt. Es wird in unserem Körper aus Cholesterin (jaaaaaa, das *Achtung: Ironie* böse, böse Cholesterin ist auch zu was gut!) und UVB Strahlen gebildet. Wenn ihr also im Sommer viele Bereiche eurer Haut in die Mittagssonne haltet, und keinen Sonnenschutz benutzt, läuft eure Vitamin D Produktion auf Hochtouren. Alle Hautärzte bitte nicht ausflippen: Ihr wisst, dass es wahr ist. Auch wenn immer gepredigt wird, nicht ohne Sonnenschutz in die Sonne zu gehen: Um Vitamin D zu produzieren, sollte eine leichte Rötung der Haut (kein Sonnenbrand!) in Kauf genommen werden.

Für die UVB Strahlung ist der Winkel der Sonne entscheidend, in dem die Sonnenstrahlen auf die Erdoberfläche treffen. Leider ist mit einer guten UVB Strahlung auch ein hohes Sonnenbrandrisiko inbegriffen. In Deutschland ist von September bis März der Winkel der Sonne im Winter Modus und erzeugt kaum mehr UVB Strahlung. Daher hat unser Körper auch keine Chance, abgesehen von Urlauben im Ausland oder auf der Sonnenbank, die Wunderwaffe Vitamin D zu produzieren. Es bleibt also nur die Option des Supplementierens. Solltest du hier geeignete Anbieter suchen, kontaktiere mich gern.

Alternativ belegen Studien, dass bereits 10 Minuten Sonnenbank pro Woche ausreichen, um einen adäquaten Vitamin D Spiegel zu produzieren. Diese Dosierung führt garantiert zu keiner unerwünschten Nebenwirkung und sorgt „nur“ für einen gesunden Teint und bewirkt auch noch eine Stimmungsaufhellung: Das Glückshormon Serotonin wird dabei ausgeschüttet 🙂

Was bringt Vitamin D?

Die wichtigste kurzfristige Wirkung: Deine Immunregulation und deine Stressreaktion wird positiv beeinflusst. Du bleibst also länger gesund und resistenter für Stress. Darüber hinaus vermindert Vitamin D das Risiko für Infektionen der oberen Atemwege, die uns besonders in dieser Jahreszeit häufig wellenartig heimsucht.

Auch langfristig bewirkt es positives: Deine Knochenmineralisierung wird besser, wodurch deine Knochen auch im Alter länger stabil bleiben. Es gibt Studien, die einen positiven Zusammenhang zwischen einer hohen Vitamin D Konzentration im Körper und der Senkung von Autoimmunerkrankungen, Diabetes Typ II, Infektionskrankheiten, Alzheimer-Erkrankungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen feststellen.

Es lohnt sich also, eine Strategie für den eigenen Vitamin D Haushalt zu entwickeln um Krankheiten und Stress besser bewältigen zu können und der Winterdepression damit ein Schnippchen zu schlagen.

Was kannst du darüber hinaus tun?

 

Bewege dich – raus in die Kälte!

In unseren Köpfen ist verankert: Kalt ist ungemütlich, zu Hause ist gemütlich. Das stimmt nur bedingt: Auch in der Kälte kann es gemütlich sein! Beispielsweise dick eingepackt den winterlichen Wald erkunden, durch kniehohes Laub waten, eine Schneeballschlacht. Nagut, erwischt. Das ist nicht gemütlich. Das ist noch besser! Es macht Spaß, es bringt den Kreislauf in Schwung und verbrennt Kalorien! Und: Es verankert in deinem Kopf: Winter ist toll, Kälte macht Spaß. Schwupps, die Winterdepression hat einen Angriffspunkt weniger und die Couch ab und zu mal eine Auszeit.

Richte deinen Fokus auf die schönen Seiten des Winters!

Erinnere dich zurück: Welche Traditionen waren als Kind toll, die es nur im Winter gab? Was für Dinge machst du jetzt als Erwachsener, die du nur im Winter tust? Ich gebe dir einige Beispiele von Dingen, die (fast) nur im Winter toll sind:

  1. Ausgiebige Saunagänge
  2. Beobachten des Kaminfeuers
  3. Glühwein trinken
  4. neue Teesorten ausprobieren
  5. Plätzchen backen
  6. Schneeballschlachten
  7. Schnee-Engel

Erweitere diese Liste für dich und nimm dir etwas davon vor, während die Winterdepression neidisch dabei zuschaut :

Tue etwas, was du nie vorher getan hast!

Mein Lieblingspunkt, bei jedem Thema: Tue etwas, was völlig neu und aufregend für dich ist! Was könnte das sein? Das muss nichts großes sein, darf aber 🙂 Es soll nur dazu führen, die dunkle Jahreszeit mit aufregendem neuen Sonnenschein zu durchfluten. Schnappe dir also einen Zettel und einen Stift und überlege dir etwas, was du noch nie getan hast – und tue es! Allein, zu zweit, mit mehreren – bleibt dir überlassen. Eins ist nur klar: Ohne Winterdepression.

Gönn dir etwas!

Ein weiteres tolles Mittel zum glücklich sein ist das Gönnen. Wir gönnen oft allen nur das beste und einigen wenigen auch mal was nicht so tolles. Aber wir gönnen uns selbst am wenigsten. Wir geben gern Geld für Geschenke für andere aus, aber eher weniger Geld für Geschenke für uns. Das darfst du heute ändern 🙂 Dabei ist dir selbst überlassen, ob du etwas kaufen willst oder dir nur gönnst, heute nicht länger zu arbeiten und dafür heute Abend das Buch zu lesen, was schon seit Wochen auf deinem Nachttisch liegt. Oder du gönnst dir Quality Time und richtest am Wochenende ein Kaffee trinken bei dir aus und lädst nur die Menschen ein, die du magst.

Führe eine Anti-Winter-Auszeit ein 🙂

Die Auszeit vom Anti-Winter Programm: Schnapp dir die Süßigkeit, die Wolldecke, dreh die Heizung auf und mummel dich auf die Couch. Diese Auszeit ist dafür da, den Forderungen der Winterdepression zu folgen: Aber nur kurz. Denn auch das gehört zu dieser Jahreszeit dazu und tut gut – wenn es bewusst genossen wird und nicht zum einzigen Freizeitprogramm wurde.

Fazit:

Der Winter ist toll 🙂 Die Winterdepression ist eine schöne Herausforderung, um mal wieder zu lernen: Es gibt immer etwas tolles, egal wie dunkel es grade erscheint.

Hab eine wunderbare Zeit!

anja bewegt.

 

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