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Alltagsglück, du freches Stück! Ich hol mir dich sofort zurück!

Alltagsglück, wo bist du?

Alltagsglück Alltag Büro Chaos Stress

Chaos auf dem Schreibtisch

Puh, dieser Alltag. Der macht mich noch verrückt. Aufstehen, Kaffee mit Facebook, duschen, anziehen, losfahren, über den Verkehr ärgern, keinen Parkplatz finden, abgehetzt zur Arbeit erscheinen, über die Kollegen ärgern, von der nächsten Email gestresst sein, hektisch zu Mittag essen, gelangweilt im Meeting sitzen, über den Chef ärgern, viel zu spät die Arbeit verlassen, über den Verkehr ärgern, heim kommen, Haushalt machen, vom Nachbarn auf die zu laute Waschmaschine hingewiesen werden, über den Nachbarn ärgern, entnervt vorm Fernseher hängen, über das TV Programm ärgern, schlimme Nachrichten im TV verfolgen, stundenlang sinnfrei durch Facebook surfen, was ungesundes naschen, über meinen blöden Ernährungsstil ärgern, mich für zu dick befinden, ins Bett gehen, genervt dem nächsten Tag entgegensehen, unruhig einschlafen.

Kennst du das?

Zugegeben, das ist wohl ein Tagesablauf, der auf der Fies-Skala sehr weit oben steht – und doch werden sich viele darin wiederentdecken. Ist das ein erstrebenswertes Leben? Sicher nicht. Aber was tun?

 

Alles gleichzeitig ändern wird sehr anstrengend und funktioniert nur selten. Hilfreich sind kleine Dinge, die deine Sicht auf deinen Tag verändern, die simpel anwendbar sind und die jeder sofort machen kann – wenn er es will.

Hol dir dein Alltagsglück zurück!

Schauen wir uns den Tagesablauf erneut an – und ändern ein µ (Mü, das ist mein griechischer Lieblingsbuchstabe, der für die Einheit Mikro, ein Millionstel steht) – mal sehen, was passiert…

  • Aufstehen – Ich überlege mir noch im Bett, worauf ich mich heute am meisten freue.

  • Kaffee mit Facebook – Ich etabliere ein neues Ritual: Während meines morgendlichen Kaffees befindet sich keine Technik in meiner Nähe und ich suche mir einen schönen Platz in meinem Zuhause, von wo aus ich ins Grüne sehen kann. Diese Kaffeezeit gehört nur mir (und meiner Familie).

  • Duschen – Ich benutze mein Lieblingsduschgel und freue mich auf einen wohlriechenden Tag. Alltagsglück auf der Haut und in der Nase 🙂

  • Anziehen – Ich suche mir Kleidung aus, in der ich mich unwiderstehlich und trotzdem wohl fühle.

  • Losfahren – Ich nehme mir etwas mit, um auf der Fahrt gute Laune zu haben: Ein Hörbuch, die alte Lieblings-CD von vor Urzeiten fürs Auto, ein Buch für die S-Bahn – oder ich fahre mit dem Rad und genieße die Natur.

  • über den Verkehr ärgern – Ich frage mich, ob das in der Autoschlange stehen einen Sinn hat. Ich schaue mich um und entdecke ein flirtendes Vogelpärchen direkt auf der Ampel vor mir und erkenne: Ja, es hat einen Sinn. Das soll ich nicht verpassen!

  • Du findest kein flirtendes Vogelpärchen und auch sonst nichts schönes? Dann drehe dich um und schaue in die anderen Autos. Lächle die Insassen an und schaue, was geschieht. Alternativ hilft es auch, bei leicht geöffnetem Fenster laut und schief zu deiner Lieblingsmusik mitzusingen. Das schafft nicht nur Alltagsglück in deinem Auto, sondert sorgt auch für Freude in den anderen Autos. Probiere es aus!

  • keinen Parkplatz finden – Na gut, dann laufe ich eben ein Stück. Das tut mir gut! Und vielleicht gibt es unterwegs etwas Schönes zu entdecken: Ein Blümchen am Wegesrand, ein zwitschernder Vogel, besondere Wolkenkonstellationen, den Sonnenschein, …

  • abgehetzt zur Arbeit erscheinen – Noch bevor ich meinen Arbeitsplatz betrete halte ich kurz inne und atme tief durch. Ich sage mir selbst: Das wird eine gute Zeit heute!

  • über die Kollegen ärgern – Ich frage mich, ob an diesen Kollegen nicht auch was Gutes zu finden ist. Der eine bringt mir immer Kaffee, die andere weiß immer, wo ich wann anrufen muss, der nächste hat mir schon einige Male den Rücken vorm Chef freigehalten…

  • von der nächsten Email gestresst sein – Ich lehne mich nach der Email zurück, atme tief durch und denke an etwas Anderes. Ich stelle mir vor, wie meine nackten Füße durch frisches Gras laufen, nehme den Geruch wahr… Alltagsglück im Kopf 🙂 …Und kehre zurück zu meiner Email. Alles halb so wild, plötzlich.

  • hektisch zu Mittag essen – Ich prüfe meinen Terminkalender: Kann ich etwas schieben? Kann ich etwas absagen? Kann ich irgendwo später hin? Oder kann ich das Mittagessen verschieben, um dafür mehr Zeit zu haben?

    Wie wäre es denn mit einem kleinen Spaziergang nach dem Mittag…?

  • gelangweilt im Meeting sitzen – Ich prüfe erneut: Muss ich da wirklich rein? Wenn ich da tatsächlich gelangweilt sitze, betrifft mich das Thema vermutlich gar nicht?! Mein Chef kann ja unmöglich wollen, dass ich unproduktiv dort sitze…

  • über den Chef ärgern – Oh, doch. Er will, dass ich dort unproduktiv sitze. Ich frage mich, was wohl sein Grund dafür ist. Ich bin mir sicher, er will mich damit nicht schikanieren. Irgendeinen Sinn wird es aus seiner Perspektive machen!

  • viel zu spät die Arbeit verlassen – Feierabend ist Feierabend! Was ich heute Abend fertig mache – merkt das überhaupt noch jemand? Wenn nicht, mache ich das morgen eben als erstes. Feierabend ist sowieso schon Alltagsglück.

  • über den Verkehr ärgern – Ich freue mich, dass mir der Feierabendverkehr die Gelegenheit gibt, mir die Frage zu stellen: Was möchte ich heute Abend gern tun? Und die Antwort darauf direkt umzusetzen!

  • heim kommen – Juhu, meine Oase der Ruhe.

  • Haushalt machen – Hm, muss das heute sein? Ich habe im Auto beschlossen, ich möchte gern raus und mich bewegen! Also tue ich das jetzt und schiebe den Haushalt auf einen anderen Tag.

  • vom Nachbarn auf die zu laute Waschmaschine hingewiesen werden – Naja, da hat er wohl Recht. Nervt mich ja auch ab und an. Und Waschmaschinen waschen ja auch allein – die könnte also auch morgens von mir angestellt und eben abends erst aufgehängt werden…

  • über den Nachbarn ärgern – So ganz freundlich hat er das nicht ausgedrückt. Das hätte er besser machen können. Aber vermutlich gibt es dafür eine Erklärung? Der hatte sicher einen miesen Tag, der arme.

  • entnervt vorm Fernseher hängen – Heute nicht. Heute geht es raus und ich will was erleben!

  • über das TV Programm ärgern – auch heute nicht. Alltagsglück kommt nie, wirklich niemals aus dem Fernseher. Raus, mit Freunden / Partner / Familie / Haustier, wenigstens spazieren gehen und dabei über die nächsten Ausflugsziele philosophieren.

  • schlimme Nachrichten im TV verfolgen – auch heute nicht. Schlimme Dinge erfahre ich auch ohne Fernseher. Und manchmal tut es sogar gut, nicht zu wissen, wo auf der Welt wieder was schreckliches geschehen ist.

  • stundenlang sinnfrei durch Facebook surfen – ich schaue kurz rein und sehe, dass es nichts zu sehen gibt. Die reale Welt ist mir heute wichtiger.

  • was ungesundes naschen – Heute gibt es lieber was gesundes! Das tut mir gut, ich fühle mich dadurch besser und es gibt mir mehr Vitamine und Energie für den nächsten Tag. Alltagsglück im Magen!

    Alltagsglück Gesund Salat Abendbrot Gönn dir was

  • über meinen blöden Ernährungsstil ärgern – heute gibt es dafür keinen Anlass. Aber sollte es morgen etwas ungesundes geben, dann habe ich mir das sicher verdient, weil ich morgen Sport machen werde.

  • mich für zu dick befinden – Ja, das kann ich gut. Mich für schön und attraktiv und schlank zu befinden, fällt mir eher schwer. Warum bloß? Ich beschließe, mich ab jetzt und ab sofort für wunderbar zu befinden!

  • ins Bett gehen – ich bin kaputt und hatte einen wunderbaren Tag. Jetzt kann ich beruhigt einschlafen.

  • genervt dem nächsten Tag entgegensehen – Ach ja, morgen war dieser Vortrag. Bevor mich das jetzt stresst, stelle ich mir vor, wie der Vortrag erfolgreich hinter mir liegt. Mit diesem Gefühl in der Hinterhand denke ich an was Schönes…

  • unruhig einschlafen – …und schlafe entspannt ein.

Und, was denkst du? Wie geht es der Person, die ihren Tag derart geändert hat? Wie geht es dir, wenn du die für dich passenden Änderungen in deinen Alltag integrierst?

Kostet es dich Überwindung? Kostet es dich Zeit?

Oder ist es möglich, du musst es nur tun?

Mit etwas mehr Alltagsglück in deinem Leben, kommen dir die großen Herausforderungen gar nicht mehr so riesig vor, werden Probleme zu Möglichkeiten und Schwächen zu Chancen. Damit kommt die Zufriedenheit zu dir.

Ich freue mich über dein Feedback und bin gespannt, wie sich dein Tag verändert.

Fakt ist: Wenn du deinen Tag so oder ähnlich lässt, wie er oben beschrieben wird, ist das grob fahrlässig deiner Gesundheit gegenüber.

Ändere etwas, bevor es dich verändert.

anja bewegt.

P.S.: Dieser Artikel wurde von einer wunderbaren Blogparade von „think orange“ inspiriert 🙂 Schau dort vorbei für noch mehr Inspirationen für dein Alltagsglück!

 

Hier findest du sie!

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